Vor einigen Wochen hatte ich ja die Idee, dass ich mir gerne von anderen Pilgern Postkarten vom Jakobsweg schicken lassen würde: Mit lieben Worten oder schönen Geschichten... Sozusagen zur Aufheiterung, weil es mir ja in den letzten Monaten immer schlechter geht und ich dabei solche Sehnsucht habe...
Nach meinem Aufruf in mehreren Jakobsweg-Facebook-Gruppen landen nun immer mal wieder Ansichtskarten aus Spanien, Portugal und vereinzelt auch anderen Ländern in meinem Briefkasten und ich freue mich über jede Einzelne!
Ich hatte ja erzählt, dass ich Postkarten sammele und zu Hause auch eine ganze Wand voll habe. In meiner alten Wohnung in Halle hatte ich einen langen Flur und da sah das so aus: Dabei waren lustige Karten, die ich mir selber zusammengesammelt habe oder mal geschenkt bekommen habe und natürlich auch viele Urlaubskarten!
Meine Postkarten-Wand beim Abbauen.
Mittlerweile habe ich mir eine kleine Wand im Flur als neue "Pilger-Wand" ausgesucht und dort kommen nur Karten vom Jakobsweg oder von Pilger-Freund/innen dran:
Wie gefällt es euch? Erkennt ihr vielleicht sogar eine von euch? Noch einmal allen Schreiben ein herzliches Dankeschön :-) Liebe Grüße,
Es ist mal wieder soweit, ich beantworte noch einmal dreißig Fragen aus dem Flow-Büchlein "1000 Fragen an dich selbst".
Dieses Mal fiel es mir ziemlich schwer, auf einige Fragen auch eine Antwort zu finden. Aber ich hab es geschafft und mich durchgebissen.
Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und außerdem es schönes Wochenende!
Eure Nadine
1000 Fragen an dich selbst - Nummer #7
191. Ergreifst du häufig die Initiative?
Wenn ich der Meinung bin, dass ich etwas ändern muss oder etwas mir besonders wichtig ist, dann ja. Ansonsten eher durchschnittlich.
192. An welches Haustier hast du gute Erinnerung?
Eigentlich an alle. Ich hatte schon viele Haustiere: von Nagetieren über Vögel bis hin zum Hund. Und seit ein paar Jahren habe ich Katzen.
Am meisten vermisse ich meinen letzten verstorbenen Kater Tyson. Er war wirklich ein komischer, lustiger und total bekloppter Gesell. Aber auch wirklich ein Herzchen. Ich glaube er dachte immer, dass er ein Hund sei. Er konnte sogar ein paar Kommandos. Leider ist sehr viel zu früh gestorben und ich bin immer noch traurig darüber.
Aber auch mein Katzenmädchen Lilly, die Schwester meines jetzigen Katers, fehlt mir sehr. Sie war sehr scheu, aber wenn sie schmusen kam, schnurrte sie so laut, als ob es nichts Schöneres gebe auf der Welt als von mir gestreichelt zu werden...
193. Hast du genug finanzielle Rücklage?
Im Moment nicht. Durch mein Studium sind die fast aufgebraucht. Ich hoffe aber, dass durch meine Arbeit die bald wieder etwas besser aussehen.
194. Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Nein ich denke nicht. Mir gefällt es zwar in dieser Wohnung sehr gut, aber ich denke spätestens wenn ich wieder einen Partner habe oder wenn ich vielleicht mal Kinder bekomme, brauche ich eine größere Wohnung.
195. Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Das kommt extrem darauf an, wie sie ausgesprochen wird. Normalerweise komme ich damit sehr gut zurecht, aber wenn sie in einem fiesen Ton vorgebracht wird, kann mir auch schon mal die Hutschnur platzen.
196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nicht immer, aber da gibt es jemanden, der mir manchmal Angst macht.
197. Nimmst du die oft Zeit für dich selbst?
Es geht. Ich werde besser darin, weil ich weiß dass ich es brauche.
198. Worüber hast du Dich zuletzt kaputtgelacht?
Über einige Auswirkungen der neuen Datenschutzverordnung. Da gibt es schon witzige Auswüchse... zum Beispiel:
Posten einige meiner Katzenfreunde nur noch solche Bilder. Datenschutzkonform eben^^
Außerdem steht in einem Fleischer in Österreich folgende Nachricht auf dem Tresen:
DSGVO
Datenschutz.Grundverordnung
ACHTUNG!
In unserer Fleischerei fragen wir Sie manchmal nach Ihrem Namen und merken uns, welches Fleisch Ihnen am liebsten ist.
Wenn Ihnen das nicht recht ist, rufen Sie beim Betreten der Fleischerei laut: ICH BIN NICHT EINVERSTANDEN!!
Wir werden dann zukünftig so tun, als würden wir Sie nicht kennen.
Und auf einem Gelände, wo Fotos aufgenommen werden, hängt am Eingang ein großer Zettel mit folgendem wichtigen Hinweis:
DSVGO
Achtung!
Hier wird fotografiert.
Bitte tragen Sie zu jeder Zeit einen roten Punkt auf der Stirn, wenn Sie nicht fotografiert werden wollen! Sie werden dann auf den Bildern unkenntlich gemacht.
Im Bedarfsfall können Sie sich hier einen roten Punkt nehmen. Wenn diese vergriffen sind, können Sie den Punkt auch mit einem Lippenstift aufmalen.
Darunter hängen ein paar Bögen mit roten Klebepunkten.
Das waren nur drei lustige Beispiele. Da gibt es natürlich noch viel mehr.
199. Glaubst du alles, was du denkst?
Nein, denn viele Sachen sind auch tatsächlich nur Gedanken und nicht mehr. Wenn ich bemerke, dass etwas nicht wahr oder echt ist, versuche ich es auszublenden. Früher fiel mir das sehr schwer. Aber seit ich "The Work" nach Byron Katie kenne, fällt es mir etwas leichter. Wobei ich zugeben muss, dass es immer noch Themen gibt, wo ich im Gedankenkarussell fest sitze.
200. Welches legendäre Fest wird die in Erinnerung bleiben?
Die Abschlussfeier zu meinem Abitur .
201. Wie gut kennst du deine Nachbarn? Ich würde sagen, relativ gut. Ich weiß ja nicht, wann sie Geburtstag haben, aber verstehen gut tun wir uns gut und helfen uns auch gegenseitig. 202. Hast du oft Glück? Eher nicht. 203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten? Schwer zu sagen. Besonders, weil ja jeder ganz verschiedene Aspekte in seinem Leben und in seinem Charakter hat. Theoretischerweise müsste es also eine schlanke, gesunde, eher auf materialistisch ausgelegte und modebewusste Dame sein. So eine Freundin habe ich glaube nicht. 204. Was machst du anders als deine Eltern? Ich reise gern auch weiter weg. Ich habe keine Angst vor Großstädten. Ich lebe vegetarisch. Mir sind materielle Sachen nicht so wichtig wie schöne Erinnerungen. Wenn es geht, versuche ich es mir einfach zu machen, anstatt mich beispielsweise unnötig zu quälen. 205. Was gibt dir neue Energie? Liebe Worte zur Motivation oder die Aussicht bald ein Ziel zu erreichen. 206. Warst du in der Pubertät glücklich? Nein, überhaupt nicht. Ich wurde sehr gehänselt und habe mich zumeist zu Hause verkrochen. 207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht? Das war letztes Jahr im September, als ich mit meiner Mum in Kroatien war. Auf dem Rückweg ging unser Flug sehr früh und wir hatten so gut wie keinen Schlaf in dieser Nacht. 208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen? Meistens geht es bei mir ums Reisen oder wie ich mir mein Leben vorstelle, wenn ich endlich ohne Schmerzen sein werde. So vermisse ich z.B. das Reiten sehr. Davon träume ich tatsächlich sehr häufig. 209. Blickst du dich oft um? Ja. Ich bin eigentlich immer neugierig und schaue mich viel um. Besonders, wenn ich irgendwo bin, wo ich noch nicht war. Da könnte ich ruhig noch ein paar Augen mehr gebrauchen. 210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich? Dass hinter dieser starken Frau, die auch oft ein Lachen auf den Lippen hat eigentlich eine sehr traurige und einsame Persönlichkeit liegt, die einfach nur ziemlich gut darin ist, ihre Rolle zu spielen.
211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit? Da ich keinen Partner habe, fällt das wohl weg. Und mit meinen Ex-Freunden hatte ich eigentlich wenig Streit. 212. Worauf freust du dich jeden Tag? Auf mein kuscheliges Bett. 213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir? Es gibt zwei Freundinnen von mir, die relativ kurz nach ihrem Schulabschluss Mama geworden sind. Dadurch hatten wir nicht mehr so viel Kontakt. Das finde ich schade. Vor allem, weil ich Kinder sehr mag. 214. Wie gehst du mit Stress um? Ich versuche mir Ruhepole zu suchen und gut für mich zu sorgen. 215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist? Ja, sogar relativ häufig. Wie ich oben schon einmal sagte, wirke ich oft stärker, als ich bin. 216. In welchen Punkten gleich zu deinem Vater? Ich kann ziemlich stur sein. 217. Kann man Glück erzwingen? Nein. 218. Welcher Streittyp bist du? Ich kann sehr stur sein, wenn ich von meiner Meinung überzeugt bin. Aber wenn es mir dann doch zuviel wird, kann es auch sein, dass ich nachgebe. Frei nach dem Motto "der Klügere gibt nach". 219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter? Nein, ich brauche immer eine Weile. 220. Wie klingt dein Lachen? Lauter als bei den meisten Menschen. Meist etwas zwischen "hahaha" und "hehehe". Manchmal ein bisschen als ob ich Schluckauf hätte.
ich war heute zum Nachsorge-Termin in Kassel beim Herrn Dr. Engel.
Er sagte, es ist alles okay und ich hätte meine Beine schön gepflegt. Darüber habe ich mich gefreut :-)
Die große Falte, die ich über meinem linken Knie habe und auch die kleineren über meinem rechten Knie seien wohl normal. Das sei im Endeffekt die überschüssige und leergesaugte Haut, die sich nun in Falten legt.
Aus der Aussage entnehme ich mal, dass ich wohl um eine Straffung am Ende nicht herumkommen werde. Trotzdem werde ich geduldig warten und hoffen, dass ich sie vielleicht doch nicht brauche. Bei den Armen weiß ich ja, dass definitiv eine brauchen werde, weil hier der Befund schon so stark ist.
Außerdem habe ich Dr. Engel gefragt, ob er die sieben Liter gleichmäßig abgesaugt hat oder nicht. Nachdem mein rechtes Bein nämlich immer noch um einiges dicker ist als das linke, hatte ich die Idee, dass er ja vielleicht nicht gleichmäßig abgesaugt hat. So war es dann auch. Er hat links 3,9 Liter abgesaugt, weil es "so gut lief" und war dann etwas überrascht, dass es schon so viel war und hat dann rechts die restlichen möglichen 3,1 Liter abgesaugt. Das wird er aber natürlich noch korrigieren.
Für mich ist es bis dahin nur ein wenig doof, weil mein rechtes Bein von vornherein etwas dicker war als das linke und der Unterschied jetzt ja noch etwas größer ist. Aber wirklich ärgern tue ich mich nicht darüber. Ich hatte mich nur gewundert und da es nun geklärt ist und ich Bescheid weiß, ist es okay für mich!
Die nächste Operation wird im Herbst, genau genommen Mitte September, sein. Vielleicht fragt ihr euch, warum so spät? Ich möchte keine OP im Sommer, da ich da immer noch mehr Probleme mit Wassereinlagerungen und Schmerzen habe. September war das früheste, was ich mir vorstellen konnte. Ich denke, ich werde als nächstes die Arme machen lassen.
Dr. Engel fragte mich auch, ob ich den Beitrag bei "Volle Kanne" im Fernsehen mit ihm letzte Woche gesehen hätte. Ich wusste zwar von einem Lipödem-Beitrag im TV, hatte ihn aber nicht gesehen. Natürlich sah ich ihn mir zu Hause dann an und fand ihn wirklich gut. Mir war gar nicht klar, dass Dr. Engel darin vorkam, sonst hätte ich ihn mir schon vorher mal angeschaut! Er ist in echt übrigens genaso sympathisch, wie er im Video rüber kommt.
Wenn ihr euch den Beitrag auch mal anschauen wollt, dann klickt mal hier beim ZDF rein:
verfügbar bis 14.05.2019, 09:05
Schmerzen habe ich übrigens nicht mehr sehr viel. Einige Bewegungen tun noch ziemlich fies weh, vor allem der Wechsel vom Liegen ins Sitzen und vom Sitzen ins Stehen und Gehen: Da zieht es noch ordentlich an den oberen Oberschenkeln für kurze Zeit. Ich trage meine Kompressionsbestrumpfung immer noch fast 24/7 und ziehe sie eigentlich nur zum Duschen aus. Wenn ich meine Kompri wasche, ziehe ich mein Mieder (Kniestrümpfe und Capri-Hose) an, das auch regelmäßig zwischendrin gewaschen wird. Allerdings komme ich mit dem Mieder nicht so gut zurecht. Es ist zwar bequemer, aber wenn ich die Capri-Hose mit Kniestrümpfen trage, werden meine Knien dicker. Deshalb trage ich es eher ohne Kniestrümpfe und nur zum Schlafen, während meine normale Kompri über Nacht trocknet oder wenn ich weiß, dass ich etwas mache (z.B. Schwimmen gehen) oder einen Termin habe, wo ich mich schneller an- und ausziehen muss und das Mieder damit praktischer wäre. Meine blauen Flecken sind übrigens auch komplett weg. Mehr gibt es eigentlich nicht zu berichten.
Bis zum nächsten Mal,
eure Nadine
PS: Zum Schluss möchte ich noch einmal auf folgendes hinweisen:
Ich habe nicht vor, hier in
meinem Blog irgendetwas von meinen Operationen und deren Heilungsphase zu
beschönigen. Das heißt unter anderem, dass ich meine Fotos nicht oder nur sehr
wenig bearbeite (z.B. zuschneiden und evtl. Farbe und Helligkeit verbessern).
Quelle Foto oben: CC0-Lizenz über https://pixabay.com/de/kassel-baum-aue-rasen-panorama-651450/
Hallo meine Lieben, na habt ihr mich schon vermisst? Ich weiß, dass es gerade ein wenig länger still um mich herum war, als sonst.
Vielleicht habt ihr auf meiner Facebook-Seite auch schon gelesen, woran es lag: An der neuen europäischen Datenschutz-Verordnung (DSVGO), die mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. So sehr, dass die DSVGO zu meinem persönlichen Unwort des Jahres 2018 geworden ist. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es zum offiziellen Unwort des Jahres wird...
Allen meinen Blogger-Kollegen und -Kolleginnen wünsche ich deshalb stahlharte Nerven und allen ein paar schöne Pflingsttage!
Hier kommt nun Teil 7 meiner Challenge zu den 1000 Fragen an mich selbst.
Liebe Grüße,
Nadine
1000 Fragen an dich selbst – Nummer #7
161. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Ich liebe beide Tierarten. Ihr wisst ja wahrscheinlich dass ich zwei Katzen habe. Wenn es mir gesundheitlich besser gehen würde, hätte ich wahrscheinlich auch einen Hund.
162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Ich versuche regelmäßig mit demjenigen in Kontakt zu treten und gemeinsame Sachen zu unternehmen.
163. Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?
Normalerweise, wenn ich Hunger habe. Wenn es mir aber psychisch sehr schlecht geht, geht es dann eher in Richtung Appetit.
164. Tanzst du manchmal vor dem Spiegel?
Nein.
165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Oh, da gibt es tatsächlich viele Dinge... hier nur mal eine kleine Liste:
ich halte nicht viel von materiellen Sachen, die meisten Menschen heutzutage richten danach ihr Leben aus
ich bin Vegetarier, die meisten anderen Menschen essen auch Fleisch und Fisch
ich benutze zum größten Teil feste Seife und Shampoo, die meisten Menschen hingehen normales flüssiges Shampoo und Duschgel
ich stehe meistens gern im Stau, weil ich dann etwas Zeit für mich selbst habe, ohne dass ich eine unangenehme Ausrede brauche
ich trinke so gut wie keinen Alkohol und gehe auch nicht am Wochenende "feiern"
ich würde lieber ein Kind adoptieren oder als Pflegekind nehmen, als eigene Kinder zu bekommen
166. Welchem Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
"Die Welle" von 2008 nach dem gleichnamigen Roman. Hier wird am Beispiel einer Schule gezeigt, dass Faschismus trotz unserer aufgeklärten Gesellschaft immer noch möglich ist. Ein Aufwecker!
167. Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?
Nein, aber ich gehe meistens auch nicht als Erste.
168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
MICHAEL SCHULTE mit You Let Me Walk Alone:
169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Ja, wenn ich weiß dass ich eine Kundennummer oder etwas ähnliches brauche, dann suche ich mir die vorher raus oder auch andere benötigte Unterlagen.
170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderen geweint?
Letzte Zeit passiert mir das tatsächlich sogar häufiger... Das letzte Mal war es vergangenen Freitag vor meinem besten Freund.
171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Im Moment tatsächlich am liebsten mit mir selbst. Das liegt hauptsächlich daran, dass es mir psychisch gerade mal wieder ziemlich schlecht geht und ich auf der einen Seite andere Leute nicht mit meiner Laune belasten will und auf der anderen Seite aber auch meine Ruhe brauche. Da bleibe ich dann lieber meinem eigenen Schneckenhaus.
172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
Ich glaube, das ist der Rat, dass man niemals aufgeben sollte und dass es sich immer lohnt etwas probieren, einen anderen Weg zu finden oder zu kämpfen.
173. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?
Schwimmen gehen, laue Sommernächte, Sonnenuntergänge, kühle Getränke, lange draußen sein, Eis essen, auf ein Musikfestival gehen, das Meer beobachten ...
174. Wie duftet dein Lieblingsparfum?
Mein Lieblingsparfum ist Jil Sander "Sport". Ich kann es leider ganz schlecht beschreiben, aber irgendwie ist das schon sehr fruchtig und blumig, aber nicht zu süß.
Laut flanconi.de:
Duftrichtung: Blumig
Kopfnote: Grapefruit, Grüner Apfel, Pfirsich
Herznote: Freesie, Pfingstrose, Johannisbeere
Basisnote: Zeder, Vanille, Tonkabohne
175. Welche Kritik hatte ich am stärksten getroffen?
Mir wurde schon öfters durch die Blume gesagt, dass ich nicht genug gemacht hätte. Dass ich hätte besser sein können oder schneller. Dabei habe ich schon so oft in meinem Leben über meiner Möglichkeiten hinaus Energie in irgendwelche Sachen gesteckt. Das sieht niemand. Oder nur ganz wenige. Und dann das Gefühl zu haben, dass es dann immer noch nicht genug war, diese Kritik macht mich richtig fertig.
176. Wie findest du dein Aussehen?
Ganz ehrlich? Ziemlich schrecklich. Ich mag zwar mein Gesicht und meine Haare, aber vor allem meine Figur finde ich immer noch richtig schlimm. Einfach unförmig und fett.
177. Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Ich versuche es, aber oft genug fällt es mir sehr schwer.
178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Höchstens Hautstraffungen, wenn ich die nach meinen Liposuktionen brauche.
179. Welchen Film hast du mindestens 5 mal gesehen?
Da gibt es mehrere. Als Potterhead natürlich alle Harry Potter Filme. Dann noch Herr der Ringe. Der Hobbit. Die Filme von Michael Bully Herbig. Avatar und bestimmt einige andere aus dem Bereich Fantasy, Science Fiction und Komödie.
180. Füllst du gern Tests aus?
Manchmal finde ich das ganz erheiternd. Sollte es allerdings um etwas Ernstes gehen, dann nicht.
181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurück versetzt werden?
Manchmal wäre ich gerne in den 70er und 80er Jahren aufgewachsen, aber ansonsten eher nicht.
182. Wie egozentrisch bist du?
Eher weniger. Würde mich eher als empathisch gegenüber anderen Menschen beschreiben.
183. Wie entspannst du dich am liebsten?
Im Alltag am liebsten auf dem Sofa oder im Bett mit einem heißen Getränk und einem guten Buch. Im Winter und wenn ich viel Zeit habe, gehe ich auch gerne in der Sauna. Oder bei einem kleinen Spaziergang, wenn es meine Beine gerade zulassen.
184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja, leider auch ziemlich häufig.
185. Worüber grübelst du häufig?
Über die Situation bei meinen Eltern, die sehr prekär ist. Über meine Arbeit, die ich nicht mag. Über all die unerledigten Dinge, die sich bei mir anhäufen, weil es mir an Kraft fehlt.
186. Wie siehst du in die Zukunft?
Neugierig. Und ich hoffe, dass sie besser wird.
187. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Entfällt. Hab keinen.
188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Ich sehe meiner Mom relativ ähnlich, aber auch einer meiner Cousinen.
189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?
Entspannt auf dem Sofa mit einem guten Film.
190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Das meiste mache ich tatsächlich allein. Ich bin ziemlich selbstständig. Nur hätte ich manchmal gerne einen Mann in meinem Haushalt, weil doch einige Sachen liegenbleiben.
Allerdings glaube ich nicht daran, dass man wirklich unabhängig sein kann. Weil allein das Essen, was in meinem Kühlschrank liegt, haben andere angebaut und verkauft. Somit bin ich nicht unabhängig in diesem Sinne.
meine erste Liposuktion (23.4.)
ist nun etwas mehr als zwei Wochen her und natürlich möchte ich euch berichten,
wie es mir ergangen ist.
Hinweis zu Beginn:
Ich habe nicht vor, hier in
meinem Blog irgendetwas von meinen Operationen und deren Heilungsphase zu
beschönigen. Das heißt unter anderem, dass ich meine Fotos nicht oder nur sehr
wenig bearbeite (z.B. zuschneiden und evtl. Farbe und Helligkeit verbessern).
Da ich weiß, dass nicht alle Fotos von Wunden oder großflächigen blauen Flecken
sehen möchten, werde ich manche Fotos nur verlinken, sodass ihr sie mit einem
extra Klick öffnen müsst, um sie angezeigt zu bekommen.
Los geht’s jetzt mit meinem
Heilungsbericht Nummer 1: Am 27.4. durfte ich das
Krankenhaus ja wieder verlassen und mein bester Freund hat mich
freundlicherweise zu meinen Eltern gebracht. Da habe ich mich erst einmal ein
bisschen verwöhnen lassen. Meine Mum ist wirklich lieb und hat sich toll um
mich gekümmert.
Die ersten Tage musste ich meine
Beine fast die ganze Zeit hoch lagern,
weil das Gefühl, sie unten zu haben nach kürzester Zeit sehr unangenehm wurde.
Ich habe regelrecht gespürt, wie mir das Wasser in die Beine sackte und hatte
sie deshalb nur zu den Mahlzeiten am Esstisch nicht oben.
Seit fast einer Woche ist
das aber komplett weg und ich kann normal Sitzen. Stehen kann ich mittlerweile
auch wieder ganz gut. Nur Gehen tue ich immer noch wie ein Pinguin, weil mir
die Innenseiten noch am meisten wehtun. Lange kann ich auch noch nicht laufen,
aber es ist schon viel besser geworden. Vielleicht kennt ihr das auch, dass man
nach Operationen eine Zeit lang sehr geschafft und alles andere als fit ist?
Genau so ist es bei mir gerade. Ansonsten geht es mir schon recht gut.
Meine blauen Flecken haben eine interessante Entwicklung durchgemacht.
Ich war nicht so „dunkel“ wie andere Frauen, die sich operiert haben lassen,
aber „bunt“ war ich schon sehr! So sehr sogar, dass ich meiner Mum gern die
alte Scherzfrage gestellt habe: „Ist das Kunst oder kann das weg?“. Laut ihr war es wohl eher Kunst :-D
Am „buntesten“ war ich an
der rechten Oberschenkelinnenseite, den Knieinnenseiten und der linken
Oberschenkelaußenseite. Fotos möchte ich wie oben beschrieben hier nicht direkt reinstellen, aber
wer neugierig ist und sich meine „Kunstwerke“ mal ansehen möchte, darf gern hier mal klicken: 27.03. (Bild 1 und Bild 2) und 29.04. (Bild 1 und Bild 2). Mittlerweile sind übrigens fast alle weg, wie ihr auch unten bei den Bildern sehen könnt.
Mein Mieder bestehend aus Kniestrümpfen und einer Capri-Hose
Das Mieder, das ich eigentlich am Tag nach der Operation (oder
höchstens ein paar Tage später) bekommen sollte, bekam ich erst nach telefonischer
Nachfrage (am Mittwoch, den 2.5. ) zugesandt und hatte es zwei Tage später im
Postkasten. Ganz schön spät, wenn ihr mich fragt. Ich denke, ich werde es das
nächste Mal anders machen und schon vorher mit dem Sanitätshaus in Kontakt
treten.
Tatsächlich ist das Mieder angenehmer zu tragen, als
meine Flachstrick-Versorgung. Seit
ich das Mieder habe, trage ich es nachts und tagsüber bin ich bei meiner
Flachstrick geblieben. Die Flachstrick gibt mehr Halt und auch mehr Druck, was ich
im Moment angenehmer finde, besonders da sich die „leergesaugte“ Haut ohne
Druck sehr unangenehm und eigenartig anfühlt. Doofe Schwerkraft! Die Haut muss
sich ja auch erst einmal wieder „anlegen“ und die große Wundfläche im Inneren
heilen.
Die Einstiche, durch die die Tumeszenz-Lösung eingeleitet und das
Tumeszenz-Fett-Gemisch später auch wieder abgesaugt wurde, verheilen gut. Ich
hatte insgesamt zehn kleine „Löcher“, von denen acht mit jeweils einem Stich
genäht wurden. Die Fäden wurden vierzehn Tage nach der OP am 7.5. gezogen.
Die zwei „Löcher“ an den
Knieinnenseiten wurde nicht vernäht. Laut Arzt, damit noch vorhandene Tumeszenz-Lösung
leichter abfließen kann. Das Loch auf der linken Seite ist tatsächlich auch
schon komplett verheilt.
Im Moment ist mein rechtes Bein noch um einiges
dicker als mein linkes. Ich nehme
an, dass das Rechte einfach noch mehr geschwollen ist. Vor allem, weil es
hauptsächlich die Innenseite vom rechten Oberschenkel ist, wo ich auch noch am
meisten Schmerzen habe und die blauen Flecke auch am schlimmsten waren.
Vielleicht seht ihr an den
Innenseiten auch diese Falten über den Knien? (Gut zu sehen bei der Frontalaufnahme) Die waren nach der Operation um
einiges größer und tiefer und ich hatte zuerst einen ziemlichen Schreck
bekommen, als ich sie sah. Bis meine Bettnachbarin meinte (die ja auch schon
ein paar Liposuktionen hinter sich hat), dass das normal sei und die „leere“
Haut sich ja erst einmal wieder „anlegen“ müsse. Noch einal: doofe Schwerkraft! Also ist Geduld angesagt.
Ich weiß, dass meine Beine
gerade noch nicht sonderlich „besser“ aussehen. Das wird auch noch etwas dauern.
Erstens, weil sie noch geschwollen sind und zweitens, weil es ja nicht die
letzte Operation war, sondern lediglich die Erste. Trotzdem überrascht mich am meisten, wieviel weniger Volumen ich jetzt schon an den Vorderseiten der Oberschenkel habe (siehe besonders die Fotos von der Seite).
April 2016
Februar 2018
(vor OP)
08. Mai 2018
(2 Wochen nach 1. OP)
kein Bild vorhanden
kein Bild vorhanden
Zu den Schmerzen will ich noch sagen: Direkt nach der Liposuktion hatte ich wirklich schlimme Schmerzen und bereute schon fast die Operation. Die Tage danach war ich im Krankenhaus ja gut mit Schmerzmitteln versorgt und merkte eigentlich nur in Bewegung, besonders beim Aufstehen und Laufen sehr genau, dass ich da eine große Wunde an den Beinen hatte, denn es zog vor allem an den oberen Oberschenkeln und um die Knien herum sehr schmerzhaft. Daran änderte sich in den letzten Tagen kaum etwas, auch wenn die Intensität der Schmerzen natürlich langsam weniger wird. Auch die Oberschenkelinnenseiten waren sehr empfindlich, sodass ich die ersten Tage nichts auf meine Schenkel legen konnte: nicht einmal meine Hände. Das geht mittlerweile Gott sei Dank schon wieder. Ich kann mich auch fast wieder normal bewegen, auch wenn ich - wie oben erwähnt - noch alles andere als fit bin. Ich wollte die Operationen ja vor allem, um irgendwann schmerzfrei sein zu können. Ich bin gespannt, ab wann ich da die erste Erleichterung feststellen werde.
Worauf ich mich schon sehr freue, ist dass ich in ein paar Tagen
wieder schwimmen gehen darf! Bewegung im tiefen Wasser wirkt ja ähnlich einer
Lymphdrainage. Und da ich eine kleine Wasserratte bin und Schwimmen bzw. Baden
(evtl. auch ein bisschen Aqua-Jogging) bestimmt auch super gegen Langeweile
hilft, kann ich es kaum erwarten.
Seit der Operation leide ich
nämlich ziemlich unter Langeweile.
Da ich noch nicht so fit bin, kann ich auch nicht viel herumlaufen, also fallen
die meisten Aktivitäten leider weg. Ich habe bisher viel gelesen. Bei meinen
Eltern auch viel TV geschaut, was ich eigentlich gar nicht so gern mache. Ich
hänge auch viel am Handy. Puh… ich weiß wirklich oft gerade nichts mit mir
anzufangen! Hoffentlich wird das bald besser!
Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mir die natürich gern wieder hier oder auf meiner Facebook-Seite stellen oder mir einfach eine Mail schicken.
Ich wünsche euch jedenfalls einen schönen Feiertag und sage bis bald, eure Nadine