Freitag, 14. September 2018

Weiter geht´s mit den Armen

Hallo meine Lieben,

meine nächste Liposuktion steht an und bevor ich mich unters Messer lege, wollte ich mich noch einmal bei Euch melden.

Bei dieser Operation kommen meine Arme dran. Ich habe heute noch einmal Fotos gemacht, damit ich auch ein Vergleich zu danach habe.


Ich bin wirklich sehr gespannt, wie meine Arme nach der Liposuktion aussehen werden. 
Zwar weiß ich, dass eine Operation nicht reichen wird, aber trotzdem erhoffe ich mir eine Verbesserung der Schmerzen und auch der Optik. Insgesamt leide ich nämlich mehr am Anblick meiner Arme, als an dem meiner Beine. Warum?
Naja... meine Beine kann ich mit langen Hosen oder Röcken ganz gut verstecken. Bei den Armen ist das vor allem im Sommer bei etwas höheren Temperaturen so gar nicht mehr möglich und ich schäme mich wirklich sehr für sie. Auf Fotos bin ich immer schockiert, dass meine beiden Oberarme genauso breit wie mein Oberkörper aussehen. Schrecklich!


Auch die Schmerzen haben in den letzten Monaten zugenommen. Vielleicht hatte ich auch einen weiteren Lipödem-Schub, weil ich mittlerweile diesen typischen "Rand" an den Handgelenken habe, wo der Umfang plötzlich zunimmt: 


Also schmales Handgelenk und dann wird es schnell dicker am Unterarm. 

Ich habe das Gefühl, dass es in den letzten Monaten mehr geworden ist... Gut, dass Herr Dr. Engel auch die Unterarme mit operiert.

Im Vorfeld habe ich mir sehr viele Gedanken zu dieser Operation gemacht. 
Die meisten Operateure möchten ja, dass zumindest einige Zeit vor der Operation die Kompressionsversorgung (Flachstrick) sehr regelmäßig getragen wird, damit das Gewebe schön weich ist und besser auf den Eingriff vorbereitet ist.
Ich weiß gerade nicht, ob ich es hier einmal erwähnt habe, aber ich komme mit der Kompressionsversorgung der Arme nicht gut klar und trage sie deshalb nicht sehr regelmäßig. Auch die letzte Zeit habe ich es trotz guten Willen nicht geschafft.
Gott sei Dank muss deswegen die Liposuktion nicht ausfallen. Herr Dr. Engel hat mich zum Vorgespräch abgetastet und grünes Licht gegeben. Also umsonst Sorgen gemacht.

Wenn ich gerade schon einmal dabei bin, kann ich gleich mal ein wenig über meine Erfahrungen mit der Flachstrick-Kompressionsversorgung der Arme erzählen:
Ganz am Anfang hatte ich Armstrümpfe (wie Stulpen für die Beine), die aber gar nicht gingen, weil bei mir das Lipödem ja direkt hinter der Schulter beginnt und das mit der Passform überhaupt nicht funktionierte: Der Haftrand der Armstrümpfe rutschte ständig und drückte dann genau dort, wo meine Oberarme am empfindlichsten sind. Von dem ständigen Herumgezuppel (Hochziehen) der Armstrümpfe will ich gar nicht reden.
Mittlerweile bin ich auf Boleros von Juzo umgestiegen, die keinen Haftrand brauchen, da sie mit einem Rückenteil verbunden sind.
Meine Sanifee und ich haben deshalb verschiedene Varianten und Zusätze ausprobiert. Es ist besser geworden, aber ich trage den Bolero trotzdem nicht gern. Besonders an den Ellbogeninnenseiten und in der linken Achsel bin ich sehr empfindlich und halte es nicht lange darin aus. Telefonieren kann ich damit z.B. nur kurz, weil sich der Stoff, der sich in der Ellbogeninnenseite durch das Anwinkeln des Armes sammelt, sehr einschneidet und das nach kurzer Zeit unheimlich schmerzhaft ist.
Vielleicht finde ich noch irgendwann etwas Besseres. Die verschiedenen Hersteller verbessern und erweitern ja auch immer wieder ihre Kompressionswaren.

Ich melde mich ein paar Tage nach meiner Operation wieder bei Euch,
liebe Grüße und bis bald,

eure Nadine

Mittwoch, 25. Juli 2018

Ärzteliste für Lipödem-Ärzte in Deutschland

Hallo meine Lieben,

heute gibt es nur einen kurzem Beitrag, denn ich möchte euch auf etwas richtig Tolles hinweisen:

Die liebe Myra Snöflinga hat auf ihrem Blog eine Liste mit Ärzten erstellt, die von Lipödem Patientinnen für die Erstdiagnose empfohlen werden. Diese wird auch noch erweitert, also lohnt es sich ggf. auch hin und wieder mal draufzuschauen!

Warum das so wichtig ist?
Viele Frauen haben einen Ärzte-Marathon hinter sich. Oft werden wir nur als "dick" abgestempelt und damit falsch beraten und behandelt.
Einen guten Arzt zu finden, der sich mit Lipödemen auskennt und damit auch fähig ist eine korrekte Diagnose zu stellen, ist da wichtig.

Dashalb ist diese Liste wirklich Gold wert!
Ich DANKE Myra Snöflinga von Herzen für ihre Arbeit!

Ihren Beitrag mit der Liste findet ihr hier:


Liebe Grüße,
eure Nadine

Sonntag, 22. Juli 2018

Mit Wanderstab und Kompri auf Rügen


Ich war ein paar Tage mit meiner Mum auf Rügen im Urlaub und hatte mir vorgenommen wenigstens eine kleine Wanderung zu machen.
Da passte es gut, dass wir kurzerhand von ein paar anderen Gästen dort mitgeschleift wurden ;-)

Wir liefen zum Königsstuhl, genauer gesagt zur Victoriaansicht.
 

Ich hatte in weiser Voraussicht meinen kleinen Wanderrucksack und meine Trekkingstöcke dabei. Dank Rucksack konnte ich auch Wasser, Jacke und ein wenig Kleinkram gut transportieren. Meine heißgeliebten Laufschuhe von Adidas hatte ich eh an den Füßen. Sie sind immer noch meine allerliebsten Lieblingsschuhe - auch in der Freizeit.

Hier ein paar Fotos und Impressionen von der Strecke:





 
Mit dem Wetter hatten wir nicht so viel Glück, weil es ungefähr die Hälfte der Zeit regnete, aber trotzdem war es schön, mal wieder ein bisschen zu Laufen. Perfekt wäre es gewesen, wenn ich mein eigenes Tempo hätte gehen können. Ich fühlte mich ziemlich gehetzt von den anderen, obwohl sie versuchten Rücksicht auf mich zu nehmen.

Dadurch war ich nach der Ankunft an der Victoriaansicht schon ziemlich kaputt und musste auf eine Pause im Gasthaus bestehen. Nach der Pause schaffte ich den Rückweg ganz gut, war aber danach auch wirklich sehr geschafft. 

Es ist so traurig für mich, dass ich nicht mehr Wandern kann, wie ich es gerne tun würde. Eigentlich hatte ich geplant, dieses Jahr im September oder Oktober noch das Stück Jakobsweg zwischen Santiago de Compostela, Fisterra/Finisterre und Muxia zu laufen. Vorrausgesetzt mir würde es gut genug gehen. Im Moment sieht es eher nicht danach aus. Schade. Ich hoffe wirklich, dass ich das nach meinen ganzen Lipödem-Operationen noch machen kann.

Drückt mir mal bitte die Daumen :-)
Liebe Grüße,

eure Nadine

Sonntag, 8. Juli 2018

Kompressionsversorgung kaputt?! Was tun?


Hallo ihr Lieben, 

Heute mal wieder etwas zum Thema Kompressionsversorgung und Strümpfe. 


Vor circa zwei Wochen ist mir beim Anziehen meiner Lieblingsversorgung bei der Capri-Hose die Naht zwischen Po und rechtem Bein gerissen. Das war echt doof, weil ich ansonsten gerade keine andere Versorgung habe, die gut passt. Ich habe zwar noch das Op-Mieder, aber das ist mir eigentlich nicht eng genug und zusammen mit den Kniestrümpfen sitzt es auch nicht besonders gut, da es sich bei mir an den Knien dann vermehrt sammelt. Meine anderen alten Versorgungen passen übrigens auch nicht mehr gut.

Eine neue Kompressionsversorgung bekomme ich Gott sei Dank demnächst. Sie wurde diese Woche bewilligt und ist auch mittlerweile ausgemessen und bestellt. Übrigens das erste mal in Hautfarbe seit Jahren. Habe mich für Kardamom von Juzo entschieden. Bin gespannt. 
Bis dahin wollte ich aber nicht ohne herumlaufen und habe überlegt, wie ich die Gerissene reparieren kann. Generell gibt es ja drei Möglichkeiten: 
- im Garantiefall kann der Hersteller ausbessern (allerdings nur eine gewisse Zeit lang)
- man kann sie von bestimmten Firmen reparien lsssen, z.B. bei "Maschenfänger" oder
- man versucht es selbst zu nähen, braucht dafür aber spezielles Garn.

Bei einer anderen Kompressionsversorgung hatte ich schon einmal ein Loch von "Maschenfänger" reparieren lassen und war sehr zufrieden. Kann sie also auch gut weiterempfehlen. Das dauert allerdings mit Einschicken, Reparatur und Rückversand eine Weile. 


Da wollte ich es dieses Mal selbst versuchen. Außerdem war ja auch "nur" die Naht gerissen und nichts vom Stoff kaputt. Also besorgte ich mir über mein Sanitätshaus das Spezial-Garn und nähte selbst. Das klappte auch ganz gut, auch wenn ich viel länger brauchte, als gedacht. Dieses Garn ist nämlich sehr elastisch und besteht aus vielen dünnen verzwirbelten Fäden, die sich beim Nähen auch gerne mal verhaken. Und ohne eine Einfädelhilfe hätte ich das Garn nicht in die Nadelöse bekommen.
Jetzt ist die Naht wieder geschlossen und ich hab meine geliebte Kompressionsversorgung wieder an. Das tut gut!

Für mich hat es sich also gelohnt,  meine Versorgung zu reparieren.
Wenn ich meine neue bekomme, werd ich auch noch einmal darüber berichten. Da ich ja mein Sanitätshaus wechseln musste, bin ich gespannt,  ob sie überhaupt auf Anhieb passen wird. 

Ihr könnt mir ja ein bisschen die Daumen drücken. 
Falls ihr noch wissen wollt, ob es mir besser gehr: Leider nicht :-(

Trotzdem liebe Grüße, 
eure Nadine 

Montag, 2. Juli 2018

Eine Depression ist ein fucking Event!

Ich weiß, bei mir ist es still geworden in den letzten Wochen.

Auf der einen Seite tut es mir sehr Leid - und auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass ich einfach nichts schreiben konnte.
Meine Depression hat mich seit Ende Mai fest im Griff und ich fühle mich so ohnmächtig und im wahrsten Sinne des Wortes kaputt.

Ich versuche mich wie schon so oft selbst aus dem dunklen Gefängnis der Depression zu befreien, aber dieses Mal ist es besonders schlimm. Denn irgendwie scheinen die Methoden und Werkzeuge nicht zu wirken, die ich mir in den letzten Jahren zusammengesucht habe... Es fühlt sich an, als wäre ich eingesperrt. Als ob ich zwar den Schlüssel zur Tür meines Gefängnisses hätte, dieser aber aus irgendeinem Grund nicht passen würde...

Natürlich war ich schon (mehrmals!) bei meinem Hausarzt, aber außer dass ich eine Krankschreibung und Johanniskraut bekommen habe, ist nicht viel passiert. Antidepressiva möchte ich übrigens nicht, weil ich davon immer extrem zugenommen habe und weil die auch Schübe beim Lipödem auslösen können.
Aber ich tue, was ich kann... Ich bin auf der Suche nach einem Therapeuten, habe eine psychosomatische Reha beantragt und beschlossen, in den nächsten Tagen eine Beratungsstelle aufzusuchen um herauszufinden, was es hier noch so für Angebote gibt.

Und ich versuche die Depression zu akzeptieren. Aber das ist gar nicht so leicht. 
Das Zitat «Eine Depression ist ein fucking Event!» aus meinem neuen (aktuellen) Lieblingsroman "Mängelexemplar" (von Sarah Kuttner) passt für mich gerade extrem gut! 


Es ist gleich der erste Satz aus dem Buch. Etwas später heißt es da noch: Es ist so, als ob man im Radio sauteure Tickets für ein Konzert gewinnt, auf das man keine Lust hat. Eine Depression ist wie ein Madonna-Konzert: wirklich ein «fucking Event.» Allerdings ein beschissenes und unnötiges «fucking Event». 
Diese Formulierung ist grob und der Vergleich ungewöhnlich, aber für mich passt er. Eine Depression ist ein "fucking Event", sie ist einfach scheiße und man will sie nicht. Nicht gratis und auch nicht einmal mit Schokosoße, Sahnehaube und bunten Streußeln garniert! Eine Depression ist hässlich und bleibt es auch mit Dekoration! Dabei ist die Dekoration wohl auch nicht besser... Bei mir besteht sie nämlich neben meinen typischen Heul-Anfällen aus Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Zukunftsangst, schwankenden Essstörungen und einer riesigen Portion "Ich will, aber ich kann nicht", das heißt chronischer Erschöpfung.

Und da ich im Moment immer sehr erschöpft bin, lese ich viel bzw. höre ich viele Hörbücher. Das "Mängelexemplar" war eines davon. Beim Hören erkannte ich mich sehr schnell in der Protagonistin Karo wieder. Okay, wir haben etwas andere Probleme und sie mit mehr Ängsten zu tun als ich, aber ansonsten kenne ich ihre Gedankengänge und Gefühle sehr gut.
Das Hörbuch war traurig und augenöffnend zugleich und manchmal auch lustig, da der Stil sehr direkt und flapsig ist. Mir gefällt das Buch außerordentlich gut. Vielleicht euch ja auch? Weiter unten habe ich für euch noch mehr Infos zum Buch und den Link zu einer Leseprobe eingefügt.

Meinen Beinen geht es übrigens gut. Nicht, dass ihr denkt, mir geht es wegen bzw. nach meiner Operation so schlecht. Das ist aber nicht der Grund. Die Gründe sind kompliziert und ich verstehe selbst nicht 100%ig, was mit mir los ist. Zumindest habe ich eine Vermutung, warum es gerade jetzt so schlimm ist und das hat etwas mit meiner Arbeit zu tun.

Jedenfalls versuche ich nach Vorne zu sehen und trotzdem zu akzeptieren, wie es gerade ist. Das ist wirklich nicht leicht, merke ich gerade. Denn mir schießen schon wieder die Tränen in die Augen.

Ich hoffe wirklich, euch geht es besser als mir und sende liebe Grüße,
eure Nadine

Tanja Kummer vom SRF schreibt zum Roman "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner:

Karo ist eine 27jährige Powerfrau mit Ecken und Kanten, ein Stehauffrauchen mit Lieblingssatz: «Ich mach das, kein Problem». Als sie ihrer Stelle in einer Event-Agentur verliert und ihre Beziehung beendet, denkt sich der Leser, die Leserin: Och, kein Problem - diese Frau wird einen neuen Mann und einen Job finden. Aber in dieser Zeit, in der Karo wenig zu tun hat und häufiger alleine ist, wird sie auf einmal von Angstgefühlen überwältigt, von denen sie nicht weiss, woher sie kommen.

Sarah Kuttner beschreibt ein Jahr im Leben ihrer Protagonistin Karo, die immer ein schnelles Leben gelebt hat und nun von einer Depression ausgebremst wird. Sie erzählt von der Therapie, den Reaktionen des Umfeldes und der Schwierigkeit, die Depression und die quälenden Gefühle, die damit einhergehen, zu akzeptieren. Aber auch von ihren Problemen mit Männern, von Freundschaften und der Beziehung zu den Eltern. Das Buch ist in schmissiger Jugendsprache geschrieben, leicht zu lesen, es ist echt, charmant und schonungslos. Dass Karo die Klappe so weit aufreisst tut gut es ist die Kampfansage an die Tabuisierung des Themas Depressionen, die Lizenz zum Drüberreden und um sich helfen zu lassen, wie Karo es macht. Und zwar erfolgreich. Für junge oder jüngere Mensche ist das sehr motivierend.

Eine Leseprobe findet ihr hier auf der Seite von Brigitte.de.


Quelle Bild oben: CC0-Lizenz über https://www.pexels.com/de/foto/abgeschlossen-ausfahrt-drinnen-eingang-270514/

Samstag, 9. Juni 2018

Postkarten vom Jakobsweg: Meine Karten-Wand


Meine Karten-Wand wächst und wächst!

Vor einigen Wochen hatte ich ja die Idee, dass ich mir gerne von anderen Pilgern Postkarten vom Jakobsweg schicken lassen würde: Mit lieben Worten oder schönen Geschichten... Sozusagen zur Aufheiterung, weil es mir ja in den letzten Monaten immer schlechter geht und ich dabei solche Sehnsucht habe...

Nach meinem Aufruf in mehreren Jakobsweg-Facebook-Gruppen landen nun immer mal wieder Ansichtskarten aus Spanien, Portugal und vereinzelt auch anderen Ländern in meinem Briefkasten und ich freue mich über jede Einzelne!

Ich hatte ja erzählt, dass ich Postkarten sammele und zu Hause auch eine ganze Wand voll habe. In meiner alten Wohnung in Halle hatte ich einen langen Flur und da sah das so aus: Dabei waren lustige Karten, die ich mir selber zusammengesammelt habe oder mal geschenkt bekommen habe und natürlich auch viele Urlaubskarten!

Meine Postkarten-Wand beim Abbauen.

Mittlerweile habe ich mir eine kleine Wand im Flur als neue "Pilger-Wand" ausgesucht und dort kommen nur Karten vom Jakobsweg oder von Pilger-Freund/innen dran: 

Wie gefällt es euch? Erkennt ihr vielleicht sogar eine von euch?
Noch einmal allen Schreiben ein herzliches Dankeschön :-)

Liebe Grüße,
eure Nadine

Samstag, 2. Juni 2018

1000 Fragen an dich selbst - Nummer #8

Es ist mal wieder soweit, ich beantworte noch einmal dreißig Fragen aus dem Flow-Büchlein "1000 Fragen an dich selbst".
Dieses Mal fiel es mir ziemlich schwer, auf einige Fragen auch eine Antwort zu finden. Aber ich hab es geschafft und mich durchgebissen.
Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und außerdem es schönes Wochenende!
Eure Nadine 

1000 Fragen an dich selbst - Nummer #7


191. Ergreifst du häufig die Initiative?
Wenn ich der Meinung bin, dass ich etwas ändern muss oder etwas mir besonders wichtig ist, dann ja. Ansonsten eher durchschnittlich.

192. An welches Haustier hast du gute Erinnerung?
Eigentlich an alle. Ich hatte schon viele Haustiere: von Nagetieren über Vögel bis hin zum Hund. Und seit ein paar Jahren habe Katzen. 
Am meisten vermisse ich meinen letzten verstorbenen Kater Tyson. Er war wirklich ein komischer, lustiger und total bekloppter Gesell. Aber auch wirklich ein Herzchen. Ich glaube er dachte immer, dass er ein Hund sei. Er konnte sogar ein paar Kommandos. Leider ist sehr viel zu früh gestorben und ich bin immer noch traurig darüber.


Aber auch mein Katzenmädchen Lilly, die Schwester meines jetzigen Katers, fehlt mir sehr. Sie war sehr scheu, aber wenn sie schmusen kam, schnurrte sie so laut, als ob es nichts Schöneres gebe auf der Welt als von mir gestreichelt zu werden...

193. Hast du genug finanzielle Rücklage?
Im Moment nicht. Durch mein Studium sind die fast aufgebraucht. Ich hoffe aber, dass durch meine Arbeit die bald wieder etwas besser aussehen.

194. Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Nein ich denke nicht. Mir gefällt es zwar in dieser Wohnung sehr gut, aber ich denke spätestens wenn ich wieder einen Partner habe oder wenn ich vielleicht mal Kinder bekomme, brauche ich eine größere Wohnung.

195. Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Das kommt extrem darauf an, wie sie ausgesprochen wird. Normalerweise komme ich damit sehr gut zurecht, aber wenn sie in einem fiesen Ton vorgebracht wird, kann mir auch schon mal die Hutschnur platzen.

196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nicht immer, aber da gibt es jemanden, der mir manchmal Angst macht.

197. Nimmst du die oft Zeit für dich selbst?
Es geht. Ich werde besser darin, weil ich weiß dass ich es brauche.

198. Worüber hast du Dich zuletzt kaputtgelacht?
Über einige Auswirkungen der neuen Datenschutzverordnung. Da gibt es schon witzige Auswüchse... zum Beispiel: 

Posten einige meiner Katzenfreunde nur noch solche Bilder. Datenschutzkonform eben^^



Außerdem steht in einem Fleischer in Österreich folgende Nachricht auf dem Tresen: 

DSGVO
Datenschutz.Grundverordnung

ACHTUNG!
In unserer Fleischerei fragen wir Sie manchmal nach Ihrem Namen und merken uns, welches Fleisch Ihnen am liebsten ist.
Wenn Ihnen das nicht recht ist, rufen Sie beim Betreten der Fleischerei laut:
ICH BIN NICHT EINVERSTANDEN!!

Wir werden dann zukünftig so tun, als würden wir Sie nicht kennen.



Und auf einem Gelände, wo Fotos aufgenommen werden, hängt am Eingang ein großer Zettel mit folgendem wichtigen Hinweis:

DSVGO
Achtung!
Hier wird fotografiert.
Bitte tragen Sie zu jeder Zeit einen roten Punkt auf der Stirn, wenn Sie nicht fotografiert werden wollen! Sie werden dann auf den Bildern unkenntlich gemacht.

Im Bedarfsfall können Sie sich hier einen roten Punkt nehmen. Wenn diese vergriffen sind, können Sie den Punkt auch mit einem Lippenstift aufmalen.


Darunter hängen ein paar Bögen mit roten Klebepunkten.

Das waren nur drei lustige Beispiele. Da gibt es natürlich noch viel mehr.

199. Glaubst du alles, was du denkst?
Nein, denn viele Sachen sind auch tatsächlich nur Gedanken und nicht mehr. Wenn ich bemerke, dass etwas nicht wahr oder echt ist, versuche ich es auszublenden. Früher fiel mir das sehr schwer. Aber seit ich "The Work" nach Byron Katie kenne, fällt es mir etwas leichter. Wobei ich zugeben muss, dass es immer noch Themen gibt, wo ich im Gedankenkarussell fest sitze.

200. Welches legendäre Fest wird die in Erinnerung bleiben?
Die Abschlussfeier zu meinem Abitur .

201. Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Ich würde sagen, relativ gut. Ich weiß ja nicht, wann sie Geburtstag haben, aber verstehen gut tun wir uns gut und helfen uns auch gegenseitig.

202. Hast du oft Glück?
Eher nicht.

203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Schwer zu sagen. Besonders, weil ja jeder ganz verschiedene Aspekte in seinem Leben und in seinem Charakter hat. Theoretischerweise müsste es also eine schlanke, gesunde, eher auf materialistisch ausgelegte und modebewusste Dame sein. So eine Freundin habe ich glaube nicht.

204. Was machst du anders als deine Eltern?
Ich reise gern auch weiter weg. Ich habe keine Angst vor Großstädten. Ich lebe vegetarisch. Mir sind materielle Sachen nicht so wichtig wie schöne Erinnerungen. Wenn es geht, versuche ich es mir einfach zu machen, anstatt mich beispielsweise unnötig zu quälen.

205. Was gibt dir neue Energie?
Liebe Worte zur Motivation oder die Aussicht bald ein Ziel zu erreichen.

206. Warst du in der Pubertät glücklich?
Nein, überhaupt nicht. Ich wurde sehr gehänselt und habe mich zumeist zu Hause verkrochen.

207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Das war letztes Jahr im September, als ich mit meiner Mum in Kroatien war. Auf dem Rückweg ging unser Flug sehr früh und wir hatten so gut wie keinen Schlaf in dieser Nacht.

208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Meistens geht es bei mir ums Reisen oder wie ich mir mein Leben vorstelle, wenn ich endlich ohne Schmerzen sein werde. So vermisse ich z.B. das Reiten sehr. Davon träume ich tatsächlich sehr häufig.

209. Blickst du dich oft um?
Ja. Ich bin eigentlich immer neugierig und schaue mich viel um. Besonders, wenn ich irgendwo bin, wo ich noch nicht war. Da könnte ich ruhig noch ein paar Augen mehr gebrauchen.

210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Dass hinter dieser starken Frau, die auch oft ein Lachen auf den Lippen hat eigentlich eine sehr traurige und einsame Persönlichkeit liegt, die einfach nur ziemlich gut darin ist, ihre Rolle zu spielen.


211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Da ich keinen Partner habe, fällt das wohl weg. Und mit meinen Ex-Freunden hatte ich eigentlich wenig Streit.

212. Worauf freust du dich jeden Tag?
Auf mein kuscheliges Bett.

213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Es gibt zwei Freundinnen von mir, die relativ kurz nach ihrem Schulabschluss Mama geworden sind. Dadurch hatten wir nicht mehr so viel Kontakt. Das finde ich schade. Vor allem, weil ich Kinder sehr mag.

214. Wie gehst du mit Stress um?
Ich versuche mir Ruhepole zu suchen und gut für mich zu sorgen.

215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist?
Ja,  sogar relativ häufig. Wie ich oben schon einmal sagte, wirke ich oft stärker, als ich bin.

216. In welchen Punkten gleich zu deinem Vater?
Ich kann ziemlich stur sein.

217. Kann man Glück erzwingen?
Nein.

218. Welcher Streittyp bist du?
Ich kann sehr stur sein, wenn ich von meiner Meinung überzeugt bin. Aber wenn es mir dann doch zuviel wird, kann es auch sein, dass ich nachgebe. Frei nach dem Motto "der Klügere gibt nach".

219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Nein, ich brauche immer eine Weile.

220. Wie klingt dein Lachen?
Lautet als bei den meisten. Meist etwas zwischen "hahaha" und "hehehe". Manchmal ein bisschen als ob ich Schluckauf hätte.


Quelle letztes Bild: CC0-Lizenz unter https://www.pexels.com/de/foto/ausdruck-begrifflich-besorgt-betrubt-278312/

Dienstag, 22. Mai 2018

Nachsorge in Kassel - Heilungsbericht Nr #2

Kassel

Hallo meine Lieben,

ich war heute zum Nachsorge-Termin in Kassel beim Herrn Dr. Engel.


Er sagte, es ist alles okay und ich hätte meine Beine schön gepflegt. Darüber habe ich mich gefreut :-)

Die große Falte, die ich über meinem linken Knie habe und auch die kleineren über meinem rechten Knie seien wohl normal. Das sei im Endeffekt die überschüssige und leergesaugte Haut, die sich nun in Falten legt.
Aus der Aussage entnehme ich mal, dass ich wohl um eine Straffung am Ende nicht herumkommen werde. Trotzdem werde ich geduldig warten und hoffen, dass ich sie vielleicht doch nicht brauche. Bei den Armen weiß ich ja, dass definitiv eine brauchen werde, weil hier der Befund schon so stark ist.
Außerdem habe ich Dr. Engel gefragt, ob er die sieben Liter gleichmäßig abgesaugt hat oder nicht. Nachdem mein rechtes Bein nämlich immer noch um einiges dicker ist als das linke, hatte ich die Idee, dass er ja vielleicht nicht gleichmäßig abgesaugt hat. So war es dann auch. Er hat links 3,9 Liter abgesaugt, weil es "so gut lief" und war dann etwas überrascht, dass es schon so viel war und hat dann rechts die restlichen möglichen 3,1 Liter abgesaugt. Das wird er aber natürlich noch korrigieren.
Für mich ist es bis dahin nur ein wenig doof, weil mein rechtes Bein von vornherein etwas dicker war als das linke und der Unterschied jetzt ja noch etwas größer ist. Aber wirklich ärgern tue ich mich nicht darüber. Ich hatte mich nur gewundert und da es nun geklärt ist und ich Bescheid weiß, ist es okay für mich!

Die nächste Operation wird im Herbst, genau genommen Mitte September, sein. Vielleicht fragt ihr euch, warum so spät? Ich möchte keine OP im Sommer, da ich da immer noch mehr Probleme mit Wassereinlagerungen und Schmerzen habe. September war das früheste, was ich mir vorstellen konnte. Ich denke, ich werde als nächstes die Arme machen lassen.

Dr. Engel fragte mich auch, ob ich den Beitrag bei "Volle Kanne" im Fernsehen mit ihm letzte Woche gesehen hätte. Ich wusste zwar von einem Lipödem-Beitrag im TV, hatte ihn aber nicht gesehen. Natürlich sah ich ihn mir zu Hause dann an und fand ihn wirklich gut. Mir war gar nicht klar, dass Dr. Engel darin vorkam, sonst hätte ich ihn mir schon vorher mal angeschaut! Er ist in echt übrigens genaso sympathisch, wie er im Video rüber kommt.
Wenn ihr euch den Beitrag auch mal anschauen wollt, dann klickt mal hier beim ZDF rein:

verfügbar bis 14.05.2019, 09:05

Schmerzen habe ich übrigens nicht mehr sehr viel. Einige Bewegungen tun noch ziemlich fies weh, vor allem der Wechsel vom Liegen ins Sitzen und vom Sitzen ins Stehen und Gehen: Da zieht es noch ordentlich an den oberen Oberschenkeln für kurze Zeit.

Ich trage meine Kompressionsbestrumpfung immer noch fast 24/7 und ziehe sie eigentlich nur zum Duschen aus. Wenn ich meine Kompri wasche, ziehe ich mein Mieder (Kniestrümpfe und Capri-Hose) an, das auch regelmäßig zwischendrin gewaschen wird. Allerdings komme ich mit dem Mieder nicht so gut zurecht. Es ist zwar bequemer, aber wenn ich die Capri-Hose mit Kniestrümpfen trage, werden meine Knien dicker. Deshalb trage ich es eher ohne Kniestrümpfe und nur zum Schlafen, während meine normale Kompri über Nacht trocknet oder wenn ich weiß, dass ich etwas mache (z.B. Schwimmen gehen) oder einen Termin habe, wo ich mich schneller an- und ausziehen muss und das Mieder damit praktischer wäre.
Meine blauen Flecken sind übrigens auch komplett weg.

Mehr gibt es eigentlich nicht zu berichten.
Bis zum nächsten Mal,
eure Nadine

PS: Zum Schluss möchte ich noch einmal auf folgendes hinweisen:



Ich habe nicht vor, hier in meinem Blog irgendetwas von meinen Operationen und deren Heilungsphase zu beschönigen. Das heißt unter anderem, dass ich meine Fotos nicht oder nur sehr wenig bearbeite (z.B. zuschneiden und evtl. Farbe und Helligkeit verbessern).


Quelle Foto oben: CC0-Lizenz über https://pixabay.com/de/kassel-baum-aue-rasen-panorama-651450/

Sonntag, 20. Mai 2018

1000 Fragen an dich selbst - Nummer #7


Hallo meine Lieben,
na habt ihr mich schon vermisst? Ich weiß, dass es gerade ein wenig länger still um mich herum war, als sonst.
Vielleicht habt ihr auf meiner Facebook-Seite auch schon gelesen, woran es lag: An der neuen europäischen Datenschutz-Verordnung (DSVGO), die mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. So sehr, dass die DSVGO zu meinem persönlichen Unwort des Jahres 2018 geworden ist. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es zum offiziellen Unwort des Jahres wird...
Allen meinen Blogger-Kollegen und -Kolleginnen wünsche ich deshalb stahlharte Nerven und allen ein paar schöne Pflingsttage!
Hier kommt nun Teil 7 meiner Challenge zu den 1000 Fragen an mich selbst.

Liebe Grüße,
Nadine


1000 Fragen an dich selbst – Nummer #7

161. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Ich liebe beide Tierarten. Ihr wisst ja wahrscheinlich dass ich zwei Katzen habe. Wenn es mir gesundheitlich besser gehen würde, hätte ich wahrscheinlich auch einen Hund.


162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Ich versuche regelmäßig mit demjenigen in Kontakt zu treten und gemeinsame Sachen zu unternehmen.

163. Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?
Normalerweise, wenn ich Hunger habe. Wenn es mir aber psychisch sehr schlecht geht, geht es dann eher in Richtung Appetit.

164. Tanzst du manchmal vor dem Spiegel?
Nein.

165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Oh, da gibt es tatsächlich viele Dinge... hier nur mal eine kleine Liste:
  • ich halte nicht viel von materiellen Sachen, die meisten Menschen heutzutage richten danach ihr Leben aus
  • ich bin Vegetarier, die meisten anderen Menschen essen auch Fleisch und Fisch
  • ich benutze zum größten Teil feste Seife und Shampoo, die meisten Menschen hingehen normales flüssiges Shampoo und Duschgel
  • ich stehe meistens gern im Stau, weil ich dann etwas Zeit für mich selbst habe, ohne dass ich eine unangenehme Ausrede brauche
  • ich trinke so gut wie keinen Alkohol und gehe auch nicht am Wochenende "feiern"
  • ich würde lieber ein Kind adoptieren oder als Pflegekind nehmen, als eigene Kinder zu bekommen
166. Welchem Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
"Die Welle" von 2008 nach dem gleichnamigen Roman. Hier wird am Beispiel einer Schule gezeigt, dass Faschismus trotz unserer aufgeklärten Gesellschaft immer noch möglich ist. Ein Aufwecker!

167. Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?
Nein, aber ich gehe meistens auch nicht als Erste.

168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
MICHAEL SCHULTE mit You Let Me Walk Alone:

169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Ja, wenn ich weiß dass ich eine Kundennummer oder etwas ähnliches brauche, dann suche ich mir die vorher raus oder auch andere benötigte Unterlagen. 

170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderen geweint?
Letzte Zeit passiert mir das tatsächlich sogar häufiger... Das letzte Mal war es vergangenen Freitag vor meinem besten Freund.

171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Im Moment tatsächlich am liebsten mit mir selbst. 
Das liegt hauptsächlich daran, dass es mir psychisch gerade mal wieder ziemlich schlecht geht und ich auf der einen Seite andere Leute nicht mit meiner Laune belasten will und auf der anderen Seite aber auch meine Ruhe brauche. Da bleibe ich dann lieber meinem eigenen Schneckenhaus.

172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
Ich glaube, das ist der Rat, dass man niemals aufgeben sollte und dass es sich immer lohnt etwas probieren, einen anderen Weg zu finden oder zu kämpfen.

173. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?
Schwimmen gehen, laue Sommernächte, Sonnenuntergänge, kühle Getränke, lange draußen sein, Eis essen, auf ein Musikfestival gehen, das Meer beobachten ...

174. Wie duftet dein Lieblingsparfum?
Mein Lieblingsparfum ist Jil Sander "Sport". Ich kann es leider ganz schlecht beschreiben, aber irgendwie ist das schon sehr fruchtig und blumig, aber nicht zu süß. 
Laut flanconi.de:
  • Duftrichtung: Blumig
  • Kopfnote: Grapefruit, Grüner Apfel, Pfirsich
  • Herznote: Freesie, Pfingstrose, Johannisbeere
  • Basisnote: Zeder, Vanille, Tonkabohne
175. Welche Kritik hatte ich am stärksten getroffen?
Mir wurde schon öfters durch die Blume gesagt, dass ich nicht genug gemacht hätte. Dass ich hätte besser sein können oder schneller. Dabei habe ich schon so oft in meinem Leben über meiner Möglichkeiten hinaus Energie in irgendwelche Sachen gesteckt. Das sieht niemand. Oder nur ganz wenige. Und dann das Gefühl zu haben, dass es dann immer noch nicht genug war, diese Kritik macht mich richtig fertig.

176. Wie findest du dein Aussehen?
Ganz ehrlich? Ziemlich schrecklich. Ich mag zwar mein Gesicht und meine Haare, aber vor allem meine Figur finde ich immer noch richtig schlimm. Einfach unförmig und fett.

177. Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Ich versuche es, aber oft genug fällt es mir sehr schwer.

178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Höchstens Hautstraffungen, wenn ich die nach meinen Liposuktionen brauche.

179. Welchen Film hast du mindestens 5 mal gesehen?
Da gibt es mehrere. Als Potterhead natürlich alle Harry Potter Filme. Dann noch Herr der Ringe. Der Hobbit. Die Filme von Michael Bully Herbig. Avatar und bestimmt einige andere aus dem Bereich Fantasy, Science Fiction und Komödie. 

180. Füllst du gern Tests aus?
Manchmal finde ich das ganz erheiternd. Sollte es allerdings um etwas Ernstes gehen, dann nicht.

181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurück versetzt werden?
Manchmal wäre ich gerne in den 70er und 80er Jahren aufgewachsen, aber ansonsten eher nicht.

182. Wie egozentrisch bist du?
Eher weniger. Würde mich eher als empathisch gegenüber anderen Menschen beschreiben.

183. Wie entspannst du dich am liebsten?
Im  Alltag am liebsten auf dem Sofa oder im Bett mit einem heißen Getränk und einem guten Buch. Im Winter und wenn ich viel Zeit habe, gehe ich auch gerne in der Sauna. Oder bei einem kleinen Spaziergang, wenn es meine Beine gerade zulassen.


184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja, leider auch ziemlich häufig.

185. Worüber grübelst du häufig?
Über die Situation bei meinen Eltern, die sehr prekär ist. Über meine Arbeit, die ich nicht mag. Über all die unerledigten Dinge, die sich bei mir anhäufen, weil es mir an Kraft fehlt.

186. Wie siehst du in die Zukunft?
Neugierig. Und ich hoffe, dass sie besser wird.

187. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Entfällt. Hab keinen. 

188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Ich sehe meiner Mom relativ ähnlich, aber auch einer meiner Cousinen.

189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?
Entspannt auf dem Sofa mit einem guten Film.

190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Das meiste mache ich tatsächlich allein. Ich bin ziemlich selbstständig. Nur hätte ich manchmal gerne einen Mann in meinem Haushalt, weil doch einige Sachen liegenbleiben. 
Allerdings glaube ich nicht daran, dass man wirklich unabhängig sein kann. Weil allein das Essen, was in meinem Kühlschrank liegt, haben andere angebaut und verkauft. Somit bin ich nicht unabhängig in diesem Sinne.


Quellen: